Santorin verbietet Übergewichtigen das Esel-Reiten

Santorin verbietet Übergewichtigen das Esel-Reiten

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Das Leid der Esel auf der griechischen Ferieninsel Santorin, die jeden Tag Hunderte von Touristen in glühender Hitze in den 400 Meter hoch gelegenen Ort Fira schleppen, bewegte im Juli Millionen von Menschen. Damals war ein Video aufgetaucht, welches das Elend der Tiere in seinem ganzen Ausmaß zeigte. Dadurch wurde bekannt: Weil die Tiere, übrigens auch Pferde und Maultiere, nicht selten stark übergewichtige Personen die steilen Hügel von Santorin herauftragen müssen, leiden viele von ihnen unter Verletzungen der Wirbelsäule und sogar offenen Wunden, verursacht durch falsch sitzende Sättel. Jetzt zieht die griechische Trauminsel aus den Protesten von Tierschützern gegen die Quälerei Konsequenzen – und verbietet stark übergewichtigen Personen künftig, die Tiere zu reiten.Sehen Sie hier das Video, dass die weltweiten Proteste gegen die Esel-Quälerei auslöste:[embedded content]Die besten Reise-Storys kostenlos vorab lesen! Jetzt für den TRAVELBOOK-Newsletter anmelden!Bis zu 10 Kreuzfahrtschiffe täglichDas Problem: Wie unter anderem „Geo“ berichtet, landen auf Santorin in der Hochsaison bis zu zehn Kreuzfahrtschiffe an – und zwar täglich.
Von der Anlegestelle bis in die weltberühmte Hauptstadt Fira mit ihrem blauen Dächern ist es aber ein steiler Weg von 400 Metern und 588 Stufen, der keinerlei Schatten bietet – für viele Kreuzfahrtgäste scheinbar zu viel Anstrengung, um sie ....


Teilweise seien die Esel sogar zwangsweise mit Pferden gepaart worden, um leistungsstärkere Nachkommen zu züchten.Bis zu zehn Kreuzfahrtschiffe der täglich – der Run auf Santorin und damit auch die Esel ist immensFoto: Getty Images„Völlig sinnloser Missbrauch“Das Video und die Proteste der Tierfreunde brachten für die Betreiber der Eseltransporte nun einen Einschnitt – künftig sollen die Tiere ausreichend Futter und Wasser bekommen und nicht mehr zu schwere Lasten tragen. Verpflichtet hat sie dazu laut „Daily Mail“ das „Griechische Ministerium für ländliche Entwicklung und Essen“, welches einen Regelkatalog herausgab, der unter anderem besagt, die Tiere dürften künftig keine Besucher über 100 Kilogramm mehr schleppen. Die Esel sollten laut einer entsprechenden Mitteilung in einem guten gesundheitlichen Zustand gehalten werden, weder dürften kranke, verletzte noch schwangere Tiere für den Touri-Transport eingesetzt werden.Auch interessant: Darum müssen Sie im Oktober unbedingt nach SantorinEinen großen Anteil an diesem Erfolg hat die Tierschutzorganisation PETA Deutschland, die im August 2018 den Protest anstieß und mittlerweile von anderen PETA-Zweigen, unter anderem aus den USA, Großbritannien und Frankreich, unterstützt wird.
PETA-Fachreferentin Jana Hoger sagte dazu TRAVELBOOK: „Es ist ein Teilerfolg, aber wir geben uns damit noch nicht zufrieden. Es ist völlig sinnlos, die Tiere auf diese Art zu missbrauchen.“ Was Hoger ....

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