Handball-Krimi in Neuhausen

Handball-Krimi in Neuhausen

Handball
In der Neuhausener Egelseehalle gab es schon viele spektakuläre Handballspiele. Diese Begegnung aber wird den Fans des Drittligisten TSV Neuhausen noch besonders lange in Erinnerung bleiben.
Nach klarem Rückstand - 8:15 stand es zur Pause - gewannen die Neuhausener gegen den starken TuS Fürstenfeldbruck mit 26:25. Die Stimmung nach der Schlusssirene war entsprechend euphorisch.Die Protagonisten gingen mit dem Erfolg jedoch unterschiedlich um. Aus Leon Papst, der nach der Pause in der Abwehr gemeinsam mit Youngster Lukas Lohmann eine bärenstarke Leistung gezeigt und zudem den Treffer zum 23:23-Ausgleich (54. Minute) erzielte hatte, sprudelte es nur so heraus. .


"In der Halbzeit haben wir uns gesagt, dass wir nichts zu verlieren haben.
Lukas und ich haben so noch nie zusammengespielt, uns aber vorgenommen, dass wir kämpfen wie die Tiere", sagte er. "Es war heute nach der Halbzeit eine ganz starke Charakterleistung der gesamten Mannschaft."Trainer Eckard Nothdurft hatte dagegen Mühe, die richtigen Worte zu finden. Auf die Bemerkung, dass wohl kaum jemand in der Halle noch an einen Neuhausener Sieg geglaubt hatte, sagte er: "Wir wahrscheinlich auch nicht. Es war ja nicht so, dass eine Strategie dahinter war." Der Coach war sichtlich stolz.Ganz ohne Strategie war es dann aber doch nicht. .

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