Gigantische Umweltkatastrophe droht im Golf von Mexiko Millionen-Liter-Leck …

Gigantische Umweltkatastrophe droht im Golf von Mexiko Millionen-Liter-Leck …

Golf
Es könnte das größte Öl-Desaster der Welt werden und kaum einer bekommt es mit … Seit ein Hurrikan im Jahr 2004 eine Bohrinsel im Golf von Mexiko versenkte, sickern dort zwischen 36 000 und 83 000 Liter Öl ins Meer — und das pro Tag! In den vergangenen 14 Jahren könnte das Gewässer mit bis zu 424 Millionen Litern Öl verpestet worden sein.
Das berichtet die „Washington Post“.?? Zum Vergleich: Die bisher schlimmste Ölpest wurde 2010 von der Bohrinsel „Deepwater Horizon“ verursacht. Damals gerieten nach einem Brand rund 636 Millionen Liter Öl in den Golf von Mexiko. Der britische Rohstoff-Riese und „Deepwater“-Besitzer BP musste 66 Milliarden US-Dollar für die Reinigungsarbeiten bezahlen und wurde damals nicht nur von Journalisten, sondern auch von dem damaligen Präsidenten Barack Obama heftig kritisiert. 2010 wütete ein Brand auf der Bohrinsel „Deepwater Horizon“Foto: AP/dpa Die Bohrinsel vor der Küste Louisianas stand lange im Schatten von „Deepwater Horizon“. Sie hat den schnöden Namen „23051“ und wurde von der eher unbekannten Firma Taylor Energy 1998 von BP aufgekauft.Im Jahr 2004 versank „23051“ im Meer, als Hurrikan Ivan mit Windgeschwindigkeiten von rund 230 km/h über die Plattform hinwegfegte. .



Dabei wurden nicht nur fast 100 000 Liter Öl im Meer versenkt, sondern auch 28 Ölquellen freigebrochen!Die wahren Ausmaße des Unfalls waren der Öffentlichkeit lange Zeit nicht bekannt. Erst 2010 stießen Umweltschützer auf sichtbare Ölspuren. Und das nur zufällig, weil sie die in der Nähe passierende „Deepwater Horizon“-Katastrophe beobachteten. Die amerikanischen Behörden wussten laut „Washington Post“ Bescheid, unterschätzten die Menge des ausgetretenen Öls aber drastisch. Die Küstenwache ging von 317 Litern pro Tag aus, Taylor Energy nur von sieben. .

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