Die Mobber weinen eher: Kampfmaschine „Bazuka“ bringt Schülern das Boxen bei

Die Mobber weinen eher: Kampfmaschine „Bazuka“ bringt Schülern das Boxen bei

Boxen
Halle (Saale) -Aufrechter Gang, bohrender Blick, trainierter Körper, Kampfname „Bazuka“: Der 39-jährige Mathias Gäbler macht wahrlich Eindruck - bei den Sportlern, die er in seinem erst im August eröffneten Fitness-Studio auf der Silberhöhe trainiert und bei den Schülern, in deren Schule er regelmäßig kommt. Denn der Kampfsportler und ehemalige Deutsche Meister im Thai-Boxen hat nicht nur so manchen Gegner im Ring ausgeknockt, sondern auch eine weiche Seite.„Eltern und Schulen haben mich gefragt, ob ich nicht mal in die Schule kommen kann“, sagt Gäbler. Da sei es um Mobbing gegangen oder um Drogen. „Ich bringe den Kindern auch bei, wie sie gefährliche Situationen vermeiden.“Kampfsport-Studio in der Silberhöhe: Die Mobber fangen eher an zu weinenBei seinen Besuchen in den Schulen bemerkt der Kampfsportler durchaus Unterschiede zwischen den Schulformen.
So sei die Drogenproblematik und das Mobbing an Gymnasien ein größeres Problem, wohingegen an Realschulen Konflikte häufiger mit Gewalt ausgetragen würden. Auf alle Arten von Schülern muss Gäbler individuell reagieren.Egal ob Gymnasium oder Sekundarschule, „ich hole mir alle Kinder über den Sport. .


Die Kids dürfen auch mal gegen mich boxen“, sagt Gäbler. Dann würden sie ganz schnell auftauen. Dabei würden die, die normalerweise in der Opferrolle stecken, besonders kräftig austeilen.
Die Mobber hingegen würden sich bei einem kleinen Kampf oft wegdrehen oder zuweilen gar zu weinen beginnen.Kampfsport in der Silberhöhe: Von Bauch-Beine-Po-Kursen zum eigenen BoxclubDie Arbeit an den Schulen ist für Gäbler jedoch nicht das Hauptgeschäft. Die meiste Zeit verbringt er in seinem neuen Fitness- und Box-Studio, das genauso heißt, wie sein Kampfstil: Bazuka. .

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