Ausraster russischer Nationalspieler wird zum Politikum

Ausraster russischer Nationalspieler wird zum Politikum

Fußball
Alexander Kokorin und Pawel Mamajew haben mal traurige Berühmtheit erlangt. Sie waren Spieler der russischen Nationalmannschaft, die bei der EM 2016 in Frankreich schon nach der Gruppenphase sang- und klanglos ausgeschieden war. Kokorin und Mamajew feierten dennoch, bei einer Party in Monaco bestellten sie für etwa 250.000 Euro Champagner.
Ihr Pech war, dass es herauskam. Die Schlagzeilen waren groß. Nun sind sie es wieder, und abermals stehen Kokorin (27) und Mamajew (30) im Mittelpunkt. .


Ihnen drohen nach ihrem angeblichen Angriff auf Staatsbeamte in einem Moskauer Café harte Strafen. Wie Sergej Aleksejew, Sprecher der russischen Liga, mitteilte, sei ein Antrag an die Ethikkommission des russischen Fußball-Verbandes RFU gestellt worden, beide Spieler lebenslang zu sperren.
Zudem drohen Kokorin, derzeit bei Zenit St. Petersburg unter Vertrag stehend, und Mamajew, noch in Diensten des FK Krasnodar, auch zivilrechtliche Konsequenzen. „Ich denke, die Strafverfolgungsbehörden werden diesen Vorfall als Hooliganismus bewerten, und die Strafen dafür sind hart – bis zu fünf Jahre Gefängnis“, sagte Igor Lebedew, Mitglied der Ethikkommission des RFU. .

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