Mit „Humba Tätärä“ zu Bronze

Mit „Humba Tätärä“ zu Bronze

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Das gab’s bisher noch nie im deutschen Reining-Sport.
Lange Jahre war die Mannschaft bei Weltmeisterschaften, die im Rahmen von Weltreiterspielen ausgetragen wurden, leer ausgegangen. In Tryon im US-Bundesstaat North/Carolina klappte es endlich mit Edelmetall. Mit im Team Grischa Ludwig und Julia Schumacher von Ludwig-Quarterhorses auf dem Schwantelhof in Bitz.Bundestrainer Nico Hörmann vertraute den beiden auf den entscheidenden Positionen. Ludwig ging als erster des deutschen Quartetts mit "Ruf Lil Diamond" in die Arena, Schumacher sollte nach Markus Süchting (Steyerberg) und dem in Stuttgart geborenen Robin Schöller (Bloomingburg/USA) als Vierte im Bunde mit "Coeurs Little Tyke" die Kohlen aus dem Feuer holen. Tatsächlich legte Ludwig in der ersten Session einen starken Ritt hin, erhielt von den Kampfrichtern für seine Darbietung 223, 5 Punkte. .



Süchting ließ auf "Spotlight Charly" 222, 0 folgen. In der zweiten Session lieferte Schöller mit "Wimpy Kaweah" 220, 0 Punkte ab, Schumacher bekam 221, 0 Punkte. Zwar konterte Rudi Kronsteiner für Österreich mit "Ab Peppy Diamond" und einem Score von 225, 0, aber Deutschland blieb nach einem Streichergebnis mit 666, 5 Zählern einen halben Punkt vor der Alpenrepublik (666, 0) und gewann Bronze. Gold ging an die favorisierten USA (681, 0), die Silbermedaille sicherte sich die Mannschaft aus Belgien (671, 5)."Ich konnte bei den letzten Reitern gar nicht mehr hinsehen, so nervös war ich, bekannte Ludwig, der selbst einen starken Ritt hingelegt hatte. "Ich bin mir sicher, dass ich einen höheren Score bekommen hätte, wenn ich später dran gewesen wäre. .

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