Katar wird größter Golf-Investor in Deutschland

Katar wird größter Golf-Investor in Deutschland

Golf
Die Kanzlerin und der EmirAngela Merkel und der Emir von Katar, Scheich Tamim bin Hamad al-Thani, bei der deutsch-katarischen Wirtschaftskonferenz.(Foto: dpa)BerlinAusgerechnet Hochzeitskästchen, die ein katarischer Handwerker im weißen arabischen Dischdascha-Kostüm am Ausgang des Konferenzsaals mit Goldplättchen und Perlen drechselte, zeigte Katars Emir, Scheich Tamim bin Hamad al-Thani, der deutschen Bundeskanzlerin. Und er fügte hinzu: „Katars Wirtschaft begann ja mit der Perlenfischerei.“ Und Angela Merkel freute sich, denn „in meinem Wahlkreis leben ja auch einige Menschen von der Fischerei“.Hochzeit schließen auch Katar und deutsche Unternehmen: Der Emir kündigte bei seiner Rede zur Eröffnung des Katar-Deutschland Forums für Business und Investment an diesem Freitag in Berlin weitere zehn Milliarden Euro Investitionen in deutsche Firmen binnen fünf Jahren an.
Damit steigert das kleine Emirat am Golf sein Deutschland-Engagement auf 35 Milliarden Euro – und wird vor Kuwait (bisher 27 Milliarden) größter Golf-Investor in der Bundesrepublik.„Wir heißen ihre Investitionen in Deutschland willkommen“, antwortete die Kanzlerin und fügte hinzu: „Ich freue mich, dass Katar zunehmendes Interesse an Investitionen in Deutschland zeigt.“ Dies zeige, so Merkel, „dass wir als Deutschland ein attraktiver Investitionsstandort sind“. Dies liege „nicht in erster Linie an der Politik, sondern vor allem an unseren hervorragenden Unternehmen“, meinte die deutsche Regierungschefin – nicht ohne ....


und 7.
September)Sonntag, 09.09.18, 18:00 Köln: Literaturhaus Köln: Akwaeke Emezi mit ihrem Debütroman „Süßwasser“Montag, 10.09.18, 12:30 Berlin: Club-Gespräch „Goodbye EU“Donnerstag, 13.09.18, 20:00 Düsseldorf: Terrassengespräch mit Günther OettingerMontag, 17.09.18, 18:30 Frankfurt am Main: Preisverleihung: University Innovation Challenge AwardMontag, 17.09.18 Düsseldorf: WHU – Strategy Essentials Part 2: Strategy ExecutionZum Wirtschafts Club Die deutsche Rolle beschrieb Merkel angesichts der „politisch angespannten Lage in der Golfregion“ als Mittler: „Wir bedauern diese Krise, Deutschland ist darin keine Partei“, unterstrich die CDU-Chefin. Ohne – wie auch der Emir - das Wort Blockade in den Mund zu nehmen, die arabische Nachbarländer gegen den kleinen Staat auf der Halbinsel vor Saudi-Arabien im Juni 2017 verhängt haben. Denn deutsche Unternehmen sind hin- und hergerissen zwischen Engagement in Katar und Aufträgen im ungleich größeren Saudi-Arabien und in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Merkel sprach sich für eine „von allen anerkannte, verlässliche Sicherheitsarchitektur am Golf aus“, dabei habe „Deutschland großes Interesse an engerer Kooperation mit Katar“ – nicht zuletzt wegen der reichen Gasreserven. .

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