Die Nationalmannschaft als Zugpferd

Die Nationalmannschaft als Zugpferd

Handball
Eines möchte Axel Kromer hervorheben: „Der Umgang zwischen Liga und Nationalmannschaft ist top“, sagt der „Vorstand Sport“ beim Deutschen Handballbund (DHB). Festmachen will Kromer das am Sonderlehrgang mit dem Länderspiel gegen Polen am 9. Dezember, den die Bundesliga-Klubs der ersten DHB-Auswahl ermöglicht hat.
„Den Termin hat die HBL uns freigeräumt, obwohl er außerhalb des Abstellungszeitraums von EHF und IHF liegt“, sagt Kromer, der die „alten Zeiten“ kennt, als die Bundesliga eher gegen die Nationalmannschaft arbeitete, es sogar unausgesprochene Verbote einiger Klubs gab, zu DHB-Maßnahmen zu reisen. Vor allem Heiner Brand hat das in seiner Zeit als Bundestrainer benannt und kritisiert. Vieles hat sich schon dadurch gebessert, dass in Mark Schober ein „Kind der Liga“ Vorstandsvorsitzender des DHB geworden ist.Die Zeiten sind andere. .


Die Klubs haben erkannt und umgesetzt, dass die Nationalmannschaft das Zugpferd der ganzen Sportart ist. Für Bundestrainer Christian Prokop sind die Bedingungen längst nicht paradiesisch, aber deutlich besser als noch vor fünf Jahren.
„Die Bereitschaft der Vereine die Nationalmannschaft zu unterstützen, ist gerade noch größer als sonst, weil wir eine WM im eigenen Land vor der Tür haben“, sagt Axel Kromer. Und zu diesen Annehmlichkeiten gehört auch eine Neuerung, die der DHB am Montag heimlich, still und leise auf die Gleise setzte: Die unmittelbare Vorbereitung auf die Handball-Weltmeisterschaft, die vom 10. Januar 2019 an in Berlin, München, Köln und Hamburg sowie in den beiden dänischem Städten Kopenhagen und Herning stattfindet, ist nämlich gestartet worden – mit einem ungewöhnlichen Regional-Lehrgang in Kiel.Training der AbwehrsystemeDort versammelte Prokop am Montag elf mögliche WM-Fahrer um sich und trainierte vor allem Abwehrsysteme. .

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