Alarmstimmung in der HBL

Alarmstimmung in der HBL

Handball
Vorfreude? Titel-Hoffnung? Oder gar Euphorie? Von all dem ist bei Nikolaj Jacobsen nichts zu spüren. Der Erfolgscoach geht mit gemischten Gefühlen in seine letzte Champions-League-Saison mit den Rhein-Neckar Löwen. Jacobsen sorgt sich wegen der hohen Belastung in der Bundesliga um die internationale Konkurrenzfähigkeit der deutschen Klubs - und schlägt vor dem Königsklassen-Auftakt Alarm. (DATENCENTER: Spielplan Champions League) "Es ist kein Zufall, dass zuletzt zweimal in Folge keine deutsche Mannschaft beim Final Four war", sagte Jacobsen vor dem Heimspiel seiner Löwen am Mittwoch gegen den FC Barcelona (ab 19 Uhr im LIVETICKER)  dem Mannheimer Morgen: "In dieser Saison sind Flensburg und wir auch nicht unbedingt die heißesten Anwärter darauf – und dann würde zum dritten Mal ein Bundesligist fehlen." Experten beäugen Entwicklung kritisch Die fetten Jahre der deutschen Klubs im europäischen Elitewettbewerb sind vorbei. Vorbei die Ära der großen Titel. Vorbei die Zeit, als die HBL noch Stammgast beim prestigeträchtigen und finanziell so lukrativen Finalturnier in Köln war. "In der Spitze ist die Bundesliga nicht mehr die beste Liga der Welt", konstatiert Jacobsen. Eine Entwicklung, die auch Bundestrainer Christian Prokop und Nationalmannschaftskapitän Uwe Gensheimer festgestellt haben. .


Es sei "nicht von der Hand zu weisen, dass in der absoluten Spitze wir im Moment einen Tick hinterherlaufen und dass uns ein Land wie Frankreich im Moment überholt hat", sagte Prokop dem SID am Dienstag: "Ich hoffe auf eine Momentaufnahme und darauf, dass wir uns steigern." Auch SPORT1-Experte Daniel Stephan teilt diese Meinung. "Die anderen Spitzenmannschaften haben nicht nur aufgeholt, sondern sind einen Tick voraus", sagte der Ex-Nationalspieler über Klubs wie Paris oder Veszprem, auch wenn er Flensburg und den Löwen durchaus das Final Four zutraut. In der Breite und der gesamten Qualität sei die HBL allerdings weiterhin "die beste Liga der Welt". Top-Spieler suchen ihr Glück im Ausland Dennoch sind die Aussichten alles andere als rosig. Weltklasse-Linksaußen Gensheimer, der seit zwei Jahren für den französischen Branchenprimus Paris St. Germain aufläuft und mit seinem Team einmal mehr Top-Favorit auf den Titel ist, hat eine schwindende Attraktivität der Bundesliga festgestellt.  "Immer mehr Stars in Europa entscheiden sich dagegen, in Deutschland zu spielen. .

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