Tennis – Brodelnder Vulkan

Tennis – Brodelnder Vulkan

Tennis
Martin Klizan ist die Attraktion der Isar Open: Ein begnadeter Spieler, der schon den Weltranglistenersten Rafael Nadal besiegt hat. Von Matthias Schmid Eine Partie von Martin Klizan mal etwas genauer zu betrachten, ist in jedem Fall ein lohnenswertes Erlebnis - in vielerlei Hinsicht. Der Profi aus der Slowakei ist ein begnadeter Tennisspieler, einer, der den Ball mit der Vorhand enorm zu beschleunigen vermag, aber gleichzeitig auch so viel Ballgefühl in sich trägt, dass er aus dem Nichts einen Stoppball initiieren kann, der kurz hinter dem Netz herunterfällt - unerreichbar für seinen Gegner. Der Linkshänder aus Bratislava ist an seinen guten Tagen in der Lage, die größten Namen auf der Tour mit seinem variablen Spiel in Verlegenheit zu bringen und sie sogar zu schlagen: Den Weltranglistenersten Rafael Nadal besiegte er schon oder in diesem Jahr Novak Djokovic, der später in Wimbledon triumphieren sollte.Aber es gibt auch diese andere Seite von Klizan, eine selbstzerstörerische. Es brodelt dann so sehr in ihm, dass er diese Unruhe nicht im Inneren behalten kann. Der 29-Jährige bricht aus als Vulkan und zertrümmert schon mal vor den Augen des Schiedsrichters mit mehreren Hieben seinen Schläger, sodass ihm zur Strafe zwei Spiele abgezogen werden müssen.Diese Ambivalenz seiner Persönlichkeit war auch ....



In seinem Match gegen den Polen Kamil Majchrzak fand der Weltranglisten-77. die lärmenden Zuschauer hinter der Isararena "furchtbar" und den Platz nur unzureichend präpariert. Ihm fehlte zum Beispiel die kleine Markierung an der Grundlinie, die beim Aufschlag dabei hilft, die linke von der rechten Seite zu unterscheiden. Also malte er mit seinem Schläger jedes Mal vor seinem Aufschlag einen Strich in den Sand. Ohne ging es nicht. .

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