Rumpfkraft als Basis im Handball

Rumpfkraft als Basis im Handball

Handball
Über 200 Handballer fanden am Samstag den Weg zum Athletik-Tag der HSG Wettenberg. Neben der Präsentation der neuen 80000 Euro teuren LED-Lichtanlage in der Sporthalle der Gesamtschule Gleiberger Land, dem Spielort der bis in die Oberliga vertretenen HSG-Mannschaften, referierte Dirk Lösel als in Wettenberg verankerter Physiotherapeut zum Thema »Athletik und Prävention«. Außerdem trug Prof. med. Jens Kordelle etwas über »Sportverletzungen und OP« vor.
Anschließend wurde unter Anleitung von Lösel und den beiden Oberliga-Trainern Thomas Schäfer und Axel Spandau mit den rund 60 Jugendlichen der Altersklassen A bis C erstmalig ein Athletik-Test durchgeführt, der Stärken und Schwächen der Beteiligten aufzeigte und Hilfe für den zukünftigen individuellen Trainingsaufbau des Nachwuchses bieten kann.Für Lösel muss man grundsätzlich persönliche Schwachstellen erkennen und korrigieren, um das Verletzungsrisiko zu minimieren. .


Lösel erläuterte: »Rumpfkraft ist im Handball die Basis. Nur mit einem stabilen Rumpf lassen sich Arme und Beine entsprechend belasten.«Nach einem halben Dutzend Knieverletzungen im leistungsorientierten Handballbereich des Vereins in der vergangenen Saison, drängte sich laut HSG-Präsident Birger Schnepp das Thema Knie geradezu auf. Nach Aussage von Prof. med.
Jens Kordelle betreffen rund 20 Prozent der Verletzungen im Handball den Kniebereich, sei es durch Herausspringen der Kniescheibe, Meniskusprobleme oder Risse im vorderen Kreuzband, die sportartspezifisch zu 80 Prozent ohne Fremdeinwirkung entstehen.Handball wird nach Ansicht der Trainer Thomas Schäfer und Axel Spandau immer schneller und dynamischer. .

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