Pferdemädchen: Warum ich mit fast 40 auf einmal reiten möchte

Pferdemädchen: Warum ich mit fast 40 auf einmal reiten möchte

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Es gab diese Zeit in meinem Leben, in der ich unbedingt cool sein wollte.
Ich muss etwa 14 oder 15 gewesen sein. Damals spalteten sich die Mädchen in unserer Klasse, in die, die so waren wie ich und noch eine andere Gruppe: Die Pferdemädchen. Die anderen verbrachten den Großteil ihrer Zeit am Stall – und ich fand sie öde. Für mich waren sie die Langweilerinnen, weil sie diese Tiere mehr liebten als Jungs, Partys oder mit Mädchen wie mir abzuhängen, die sich cool vorkamen. Pferdemädchen rochen immer leicht nach StallDie Pferdemädchen hatten passend zu ihrem Namen Pferdeschwänze, die beim Gehen wippten, sie redeten vor allem über ihre vierbeinigen Freunde und ihre Oberschenkel zeigten, dass sie mehr Zeit auf dem Rücken eines Schimmels, Braunen oder Rappen verbrachten als mit den Füßen auf dem Boden. Sie rochen immer leicht nach Stall und Feten feierten sie höchsten mit ihren anderen Pferdemädchenfreundinnen. .



Mir kam das blöd vor. Was sollte das bloß?Mit vier wollte einfach nur sofort wieder runter Dazu kam, dass ich großen Respekt vor Pferden habe. Ich mag sie, ich finde sie majestätisch, aber ich hab nie eines aus der Nähe kennengelernt. Mit vier habe ich auf einem gesessen und wollte sofort wieder runter. Das war mir alles zu hoch (nicht inllektuell, sondern wörtlich),  zu gefährlich und fühlte sich falsch an. .

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