Not in der Nische

Not in der Nische

Boxen
Verspätete Zahlungen, nicht eingehaltene Zusagen, fehlende Zuständigkeiten: Das Team Sauerland kommt nur unter großen Schwierigkeiten in einer neuen finanziellen Gegenwart an. Von Benedikt Warmbrunn Den größten Kampf seiner Karriere bestritt der Boxer Jürgen Brähmer am 22. August 2009 in Budapest.
Gegen den Polen Aleksy Kuziemski hatte er anfangs Schwierigkeiten, irgendwann fand er seine Linie, er schlug harte Hände, wieder und wieder, er zauberte nicht, aber er arbeitete hart und unnachgiebig. Es war der Kampf seines Lebens, weil es ein Kampf war wie sein Leben. Brähmer siegte vorzeitig in der elften Runde, drei Monate später war er Weltmeister.Brähmer war Junioren-Weltmeister bei den Amateuren, er war zweimal Weltmeister bei den Profis, von 52 Kämpfen gewann er 49, in diesem Jahrzehnt war kein deutscher Boxer so erfolgreich wie er. .


Doch der größte Kampf des Boxbegeisterten Jürgen Brähmer hat gerade erst begonnen. Es ist ein Kampf für die Gerechtigkeit.Seit Februar 2013 hat Brähmer für das Team Sauerland geboxt, es war eine Zusammenarbeit, von der beide Seiten profitierten.
Brähmer bekam mit Mitte 30 noch einmal die Chance, Weltmeister zu werden, und indem Sauerland einen Weltmeister im Programm hatte, verdiente das Team noch einmal gutes Geld. Doch über seinen früheren Arbeitgeber sagt Brähmer nun: "Der Zustand bei Sauerland Event ist mehr als schlecht. Um ihn darzustellen, müsste ich eigentlich die Sprache aus der Trainingshalle verwenden."Brähmer, 39, der inzwischen nur als Trainer des 13 Jahre jüngeren Tyron Zeuge arbeitet, wirft Sauerland vor, dass Geld zu spät überwiesen wurde, dass Versprechen nicht eingehalten wurden, dass Boxer vernachlässigt wurden. .

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