Golf im Flow: Das macht glücklich, hält gesund und hilft beim Schwung

Golf im Flow: Das macht glücklich, hält gesund und hilft beim Schwung

Golf
Steht ein Golfbag an einer Mülltonne. Daran ein Zettel: „Free … because I suck“. Das muss man nicht übersetzen, da hat wieder einer die Geduld mit sich und seinem Spiel verloren. Die sozialen Netzwerke sind voll von solchen Unmutsäußerungen: Videos, in denen die Golfklamotten in den nächsten Teich gefeuert werden; Frust-Postings über vermasselte Schläge und ganze Runden, die zum Problemfall werden; Zornesausbrüche oder melodramatischen „Suizid“-Ankündigungen fürs künftige Golfer-Leben…Das explodierte Ich Leute! Jeder von uns weiß, dass Golf eine Runde Walking mit Ärgernissen sein kann.
Schon Mark Twain notierte: „Golf is a good walk spoiled.“ Und der kürzeste Golfwitz lautet bekanntlich: Ich kann‘s! Die eingangs erwähnte herrenlose Ausrüstung hingegen wirkt wie ein Mahnmal für eine nach oben offene Stressskala: Das explodierte Ich. Solche Kontrollverluste sind das Ende jeglicher Freude am Spiel, an einem Spiel, das großartiger nicht sein könnte. .


Wir beschweren es indes mit überhöhter Eigenerwartung, falschem Ehrgeiz, der Hybris nach Validierung des Erlebnisses durch angemessene Einträge auf der Scorekarte.Kampf und Krampf gegen vermeintliches ScheiternDer Genuss bleibt auf der Strecke. Drei versemmelte Bälle bereits erwachsen zur narzisstischen Kränkung. Das Spiel – statt rein um des Spielens willen gespielt zu werden – gerät zum Kampf und Krampf gegen vermeintliches Scheitern.
Wir wollen abschalten, entspannen, und bürden uns neue Sorgen auf. Um den Score. .

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